Honig ist sehr vielseitig

Honig besteht aus Nektar, Honigtau oder einem Gemisch aus beidem. Die Biene vermengt dies mit ihren körpereigenen Enzymen, reduziert den Wassergehalt und umträgt diese Mischung schließlich in ihre Waben – so entsteht Honig.

Wir werden oft gefragt, wie es möglich ist Sortenhonige zu ernten. Nun ja, es ist keineswegs so, dass man Bienen auf zB „Sonnenblume“ programmieren kann. Der natürliche Kreislauf der Flora macht das in erster Linie möglich. Blumen und Bäume blühen zu unterschiedlichen Zeiträumen. Nimmt man sich nun vor Sonnenblumenhonig zu gewinnen, so platziert man die Bienenstöcke in diese Umgebung, da wir wissen, dass die Bienen in einem Umkreis von nur wenigen 100 Metern Pollen, Tau und Nektar ernten. Wirklich sortenrein wird ein Honig nie sein. Es werden immer Spuren von andern Blüten dabei sein, die zur gleichen Zeit blühen. Der überwiegende Anteil der Blüte bestimmt dann die Honigsorte, die somit in keinem Jahr identisch schmecken kann.

Die Pflanzenart und Honigreife bestimmen die Farbe, den charakteristischen Geschmack und die Konsistenz des Honigs.
 

Honig schmeckt nicht nur gut am Butterbrot - man kann ihn vielseitig einsetzen. In Tees oder auch zum Backen eignen sich geschmacksneutrale Honige wie der Akazienhonig. Zum Backen von Lebkuchen ist der Kastanienhonig ideal.

Neben seiner geschmacklichen Wertigkeit ist er zudem auch gesund und stärkt unser Immunsystem.

Vor allem in Wabenhonig und im Entdeckelungswachs sind viele wertvolle Substanzen enthalten. Nicht nur Honig, sondern auch Pollen und Propolis, die am Wachs haften. Dieser Wabenhonig soll lange gekaut werden, damit alle Stoffe aufgenommen werden können. Das werden Kindheitserinnerungen wieder wach!

Lassen Sie es sich schmecken!